5 Fragen an Sigrun Lampe
Seit wann bist du Mitglied im TTC Arpke? Und in welchem Verein hast du vorher gespielt?
Ich bin Mitglied seit 1991, weil mein Sohn Berend mit Thomas Meyer Tischtennis gespielt hatte. Ich hatte zuvor noch nie einen Schläger in der Hand gehabt. Ich war Turnerin und Rettungsschwimmerin. Und ich war eben auch Lehrerin. 1995 brauchte der TTC dringend einen Jugendwart, und da waren es Reinhard Meyer (der Vater von Thomas Meyer und ein enormer Förderer des Vereins) und Heinz Reupke, die mich davon überzeugten, dass ich das Zeug zum Jugendwart des TTC habe – auch wenn ich nicht Tischtennis spielen konnte. Ich habe mit 45 Jahren versucht, diesen Sport zu erlernen, war gerade Witwe geworden und musste meine beiden Kinder durchkriegen, und ich muss sagen, das verbindet mich mit Doris Wolf: Dieser Verein war wie eine große Familie! Ich bekam eine riesengroße Unterstützung.Noppe, Antibelag oder Schaumgummi?
Ich spiele auf der Rückhand eine kurze Noppe (mein Trainer meint, es sei leichter für mich…).
Welcher Spieler oder welche Spielerin war oder ist dein Vorbild?
Als ich anfing, mich mit Tischtennis zu beschäftigen, fand ich Jan-Ove Waldner ziemlich inspirierend. Später war ich dann Fan von Martin Scholz und Michael Kleber. Beide spielten bei uns im TTC. Damals hatten wir noch eine Oberliga-Mannschaft und u. a. Reinhard Meyer, Heinz Reupke und Franz Bader haben viel dazu beigetragen, dass wir uns das leisten konnten. Jetzt bin ich Fan des TTK Großburgwedel und der Damenmannschaft aus der 3. Bundesliga. Ich bin bei jedem Heimspiel dabei.
Dein bislang größter Erfolg?
Sportlich gesehen habe ich wohl keinen großen Erfolg zu verzeichnen. Ich habe Tischtennis gelernt, bin seit über 20 Jahren C-Trainerin und nun schon einige Zeit Verbandsschiedsrichterin. Aber ich glaube, mein größter Erfolg ist, dass ich dazu beitragen konnte, dass dieser Verein lebt.
Dein denkwürdigstes Erlebnis?
Als mein Sohn und ich 1991 zum ersten Schützenfestumzug in Arpke gingen, liefen wir hinter einem Mann her, der offensichtlich auch am Umzug teilnehmen wollte, und da sagte mein Sohn (8 Jahre alt): „Du, kannst du auch Tischtennis spielen? Und nimmst du auch an dem Umzug teil?“ Der Mann lachte, drehte sich um und sagte: „Ja, das tue ich, und ich freue mich, dass du auch zu uns gehörst!“ – Es war Heinz Reupke.

