5 Fragen an Jerri Kaminski

1. Seit wann bist du Mitglied im TTC Arpke? Und in welchem Verein hast du vorher gespielt?

Ich bin seit fünf Jahren Mitglied beim TTC Arpke, in der Corona-Zeit eingetreten und habe den Vereinssport wieder lieben gelernt. Als Jugendlicher, vor 33 Jahren, war ich ca. 2 Jahre bei SV Eintracht in Hannover und habe dort die Basics gelernt. Nach sportlichen Erfahrungen im Fußball, Handball und Basketball bin ich wieder beim kleinen Ball gelandet. 

2. Noppe, Antibelag oder Schaumgummi?

Normale Beläge. Alles andere hat meiner Meinung nach wenig mit Tischtennis zu tun. Wenn ich im hohen Alter auf den Gedanken kommen sollte, auf Noppe oder Anti umzusteigen, dann möge man mich bitte der Halle verweisen.

3. Welcher Spieler war oder ist dein Vorbild?

Ich finde die Entwicklung der Lebrun-Brüder sehr spannend und bemerkenswert. Ansonsten bin oder war ich ein Fan von Ma Long und Fan Zhendong. Der faire, bescheidene und bodenständige Charakter von Timo Boll hat mich auch immer sehr beeindruckt.

4. Dein bislang größter Erfolg?

Da ich den Schläger nach 28 Jahren wieder in die Hand genommen habe, sehe ich es als Erfolg an, dass ich in relativ kurzer Zeit in der fünften Mannschaft spielen kann.
Sonst die ein oder anderen Erfolge gegen deutlich stärkere Gegner in der Liga und mein erster Sieg gegen eine lange Noppe im Spiel gegen Burgdorf III, das 11:13, 24:22, 2:11, 6:11 für mich endete. Die 46 Punkte im zweiten Satz waren sehr emotional und anstrengend.

5. Dein denkwürdigstes Erlebnis?

Die ein oder anderen (vielen) Szenen und Erlebnisse während der Spiele von sehr lauten Tischtennisspielern, die Ihre Emotionen nicht im Griff haben. Unabhängig vom Alter. Ich möchte hier keine Namen nennen (der John McEnroe des SV B.).
Tischtennis ist schon ein besonderer Sport. Wer freiwillig einem kleinen Ball hinterherjagt, der schneller unterwegs ist als die eigenen Gedanken, gehört definitiv zu einer speziellen Sorte Mensch. Tischtennis ist ein Freaksport.

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Die fünfte Jahreszeit